Social Media

Wozu überhaupt "Social Media"? Gerade im Kulturbetrieb ist Öffentlichkeitsarbeit essentiell. Was nützt die interessanteste Veranstaltung oder Ausstellung wenn sie kaum wahrgenommen wird. Die Information über Printmedien ist wichtig, aber nicht die alleinige Lösung. Das Internet nimmt im Alltag immer mehr Raum ein und die Information über dieses Medium ist mittlerweile selbstverständlich. Es ist nur konsequent wenn auch dieser "Kanal" genutzt wird um z.B. potentielle Besucher zu informieren. Ganz abgesehen davon, dass über das Web 2.0 Menschen erreicht werden können, bei denen die bisherigen Informationswege „versagt“ haben.

Der größte Unterschied vom Web 2.0 zu anderen Werbemöglichkeiten ist die beidseitige und nicht einseitige Kommunikation, wodurch sich eine engere Bindung erzielen lässt. Es stimmt, Social Media Anwendungen wie Facebook, Twitter, Blogs etc. sind meist kostenlos...aber arbeitsintensiv. Es sollten zwei bis drei Stunden pro Woche investiert werden um eine Seiten zu aktualisieren, eine Ausstellung, Kunstwerke etc. zu präsentieren und mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Eine Internetpräsens die nur sporadisch neues zu bieten hat ist mehr oder weniger nutzlos und wird kaum wahrgenommen.

Wichtig ist, dass noch vor Beginn einer Social Media Präsenz die Möglichkeiten erörtert, Ziele definiert und ein Konzept erstellt wird. Neben der kontinuierlichen Pflege des Web 2.0 Auftritts sind vor allem visuelle Inhalte wichtig. Neuigkeiten, die über Bilder oder kurze Videos vermittelt werden können, erfahren eine viel größere Beachtung. Wettbewerbe, Gewinnspiele und Verlosungen sind tolle Möglichkeiten, die immer gerne angenommen werden. Viele größer Museen und Kultureinrichtungen sind bereits im Web 2.0 vertreten. Aber gerade kleine Museen oder Einrichtungen können vom Social Media Marketing profitieren, indem sie so bekannter werden und sich eine eigene Community aufbauen können.

Warum also diesen Bereich nicht an jemand anderen übertragen?
Z.T. betreue ich diverse Facebook-Fan-Seiten.